Der Kilimandscharo Nationalpark ist eines der beliebtesten Ziele, um Wanderungen mit Eindrücken der Tier- und Pflanzenwelt zu verbinden. Die Schutzzone um das Bergmassiv erstreckt sich bis auf über 5875 Meter über dem Meeresspiegel. Für Übernachtungen stehen Zeltplätze ebenso wie Hütten zur Auswahl. Der Park gilt nicht nur dem Erhalt der erloschenen Vulkane, sondern ebenso der Natur, die aus diesem einzigartigen Naturschauspiel hervorgegangen ist.
Der Kilimandscharo gehört zu den wichtigen Wanderrouten von Wildtieren
Am Fuße des Mitglieds der Seven Summits liegt einer der bekanntesten Wildkorridore in Tansania. Diese Wege nutzen Wildtiere wie Elefanten wiederholt für ihre Wanderungen zwischen den großen Nationalparks des Landes sowie den Nachbarstaaten. Einer Legende zufolge ist der Kilimandscharo als Elefantenfriedhof bekannt. Der Ursprung dieser einheimischen Legende geht auf Knochenfunde zurück, die bei Wanderungen vermehrt in dieser Region auftauchten.
Die grauen Dickhäuter sind jedoch nicht die einzigen Tiere, die auf einer Safari im Kilimandscharo-Nationalpark anzutreffen sind. Das Hochland ist der Lebensraum von Tierarten wie Leoparden, Servalen, Colobus-Affen, Kapbüffeln und Klippschliefern. Diese Säugetiere wirken rein optisch wie eine Kreuzung aus Meerschweinchen und Murmeltier. Die DNS dieser Tiere hat vor einiger Zeit enthüllt, dass Elefanten zu den nächsten Verwandten gehören.
Entlang der Wanderrouten des Nationalparks ergibt sich ebenfalls die Gelegenheit, auf endemische Vogelarten zu treffen. Dazu gehört unter anderem der Kilimandscharo-Brillenvogel. Der Name der grüngefiederten Vogelart ist auf den hellen Ring zurückzuführen, der sich rund um deren Augen befindet. Die Vögel sehen deshalb aus, als würden diese eine Sehhilfe tragen. Ebenfalls im Park zu bewundern gibt es Afrikanische Schwarzkehlchen, Abbott-Star, Mönchsgrasmücke und Sumpfbuschsänger.
Giraffen im dem Kilimandscharo
Elefant beim Grasen vor dem Kilimandscharo
Safariurlauber erleben bis zu fünf verschiedene Klimazonen
Die Landschaft in diesem Nationalpark ist schwer in Worte zu fassen. Gekennzeichnet ist die Natur durch ihre ineinander übergreifenden Höhenlagen. Innerhalb dieses Naturschutzgebietes existieren deshalb gleich fünf Klimazonen. Am Fuße des Bergmassivs liegt die Anbauzone. Das warme Klima und die hohe Luftfeuchtigkeit schaffen ideale Bedingungen für das Wachstum von Pflanzen, die nicht nur der Tierwelt als Nahrungsquelle dienen.
Ab 1800 Meter über dem Meeresspiegel beginnt die Regenwaldzone. Aufgrund des dichten Pflanzenwachstums ist die Artenvielfalt besonders hoch. Einige Tiere wie der Leopard sind jedoch Meister der Tarnung und deshalb nur schwer zu erkennen. Weitere 1000 Meter höher beginnt die Heide- und Moorlandzone. Der Blick schweift hier über Landschaften, die deutlich weniger stark mit verschiedenen Pflanzenarten bewachsen sind. In dieser Zone wird ebenfalls der Temperaturabfall langsam spürbar.
Die Höhenlagen des Kilimandscharo gliedern sich in die alpine Wüste sowie in die arktische Zone, die ab 5000 Meter über dem Meeresspiegel beginnt. In beiden Klimazonen ist mit Felsenlandschaften, Schnee und Minusgraden zu rechnen. Diese Erfahrung ist für Menschen zu empfehlen, die Erfahrungen beim Klettern mitbringen und auf dieser Grundlage die Risiken eines Aufstiegs einschätzen können. Für reguläre Safarireisende empfiehlt sich eine Kamera mit Zoomobjektiv, um den Gipfel auf diesem Weg zu betrachten.
Die beste Reisezeit für einen Besuch des Nationalparks
Für einen Besuch im Kilimandscharo Nationalpark ergeben sich innerhalb eines Jahres gleich zwei Zeitfenster. In den Zeiträumen von Januar bis März sowie von Juni bis Oktober bietet das Wetter optimale Bedingungen sowohl für Safari- als auch für Wanderurlaube.
Blumen und tropische Bäume mit Blick auf den Kilimandscharo
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