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  • National Parks Tansania


    Mikumi Nationalpark

    Der Mikumi Nationalpark ist Teil des Selous Wildreservats. Dieses Schutzgebiet dient dem Erhalt von Ökosystemen und den darin lebenden Tier- und Pflanzenarten. In den vergangenen Jahrzehnten erwies sich die Eindämmung der illegalen Wilderei als ein wiederkehrendes Problem in dieser Region. Besucher haben deshalb aktuell nur einen eingeschränkten Zugang zu abgegrenzten Bereichen des Parks. Dort stehen Gästen neben Zeltplätzen ebenfalls Lodges als Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Die kleine Serengeti präsentiert sich von ihrer besten Seite

    Der Spitzname „Kleine Serengeti“ ist nicht nur den Landschaften im Mikumi Nationalpark zu verdanken. Die Tierwelt muss ebenfalls diesen Vergleich nicht scheuen. Auf dem Gelände des Parks sind bereits vier Tierarten der bekannten Big Five anzutreffen. Hierbei handelt es sich um Elefanten, Löwen, Leoparden und Büffel. Diese Tiere sind jedoch nicht alleine im Park, sondern teilen sich ihren Lebensraum unter anderem mit Säbelantilopen, Gnus, Wildhunden und Kudus. Die letztgenannten Tiere gehören zur Familie der Antilopen und sind durch ihre dünnen Streifen an den Seiten sowie auf der Brust zu erkennen.

    In den Gewässern und Wasserwegen des Parks haben sich zudem Flusspferde angesiedelt. Die Tiere leben in Gruppen, sodass Safariurlauber gleich mehrere Flusspferde zur gleichen Zeit beobachten können. Die Pflanzenfresser sind sowohl im Wasser als auch beim Grasen in der Nähe des Ufers zu beobachten. Zu den bevorzugten Aufenthaltsorten der dort lebenden Krokodile gehören dagegen die sandigen Regionen entlang des Ufers. Die Reptilien nutzen die Wärme der Sonne und des Sandes, um in den Tagesstunden ihre Körperwärme zu regulieren.

    Dieser Nationalpark ist ebenfalls eine Schutzzone für die gefiederte Tierwelt. Forscher haben bislang mehr als 400 verschiedene Vogelarten im Park beobachtet und dokumentiert. In dieser Liste sind Namen zu entdecken wie der Rotrücken-Pelikan, die Pünktchenente, der Gaukler und der Marabu-Storch.

    Impalas beim Wandern im Mikumi-Nationalpark

    Zebras im Mikumi-Nationalpark

    Natur, soweit das Auge reicht

    Naturliebhaber, die ein weites Panorama bevorzugen, kommen in diesem Naturschutzgebiet voll und ganz auf ihre Kosten. Die Savanne erlaubt einen kilometerweiten Blick in alle Himmelsrichtungen. Begrenzt wird der Blick lediglich durch die Berge der Mkata-Ebene, die wie eine natürliche Grenze des Nationalparks fungieren.

    Diese Savanne besteht jedoch nicht ausschließlich aus Graslandlandschaften. Zu finden sind auf diesem Gebiet ebenfalls zahlreiche Bäume. Hierbei handelt es sich zum Großteil um Akazien, Tamarindenbäume und Affenbrotbäume. Die Früchte dieses Baumes (als Baobab bekannt) sind eine beliebte Nahrungsquelle für Paviane, Affen und Elefanten. Die grauen Dickhäuter pflücken die Früchte meist direkt mit dem Rüssel von den Bäumen.

    Einen Wandel erlebt die Natur im Nationalpark in den Monaten der Regenzeit. Das betrifft die große Regenzeit von März bis Mai ebenso wie die kleine Regenzeit in den Monaten November und Dezember. Die hohe Menge an Regen füllt saisonale Gewässer auf und lässt Flüsse über die Ufer steigen. Auf diesem Weg entstehen Sumpflandschaften, welche zu einem üppigen Pflanzenwachstum beitragen. Diese Pflanzen dienen in der Trockenzeit als ein überlebenswichtiges Nahrungsmittel für zahlreiche Tierarten in dieser Region.

    Die beste Reisezeit für einen Besuch des Nationalparks

    Der Mikumi Nationalpark ist prinzipiell ganzjährig für Safaritouren geöffnet. Die größtmögliche Chance auf ein Zusammentreffen mit Elefanten, Giraffen und Co. besteht jedoch in den Monaten der Trockenzeit von Juni bis Oktober.

    Savannenlandschaft während der Trockenzeit

    roßer Baobab-Baum in der Savanne

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